Baugenehmigung

 

Für eventuell  benötigte Bauanträge zum genehmigten Aufbau einer von uns gelieferten  Kota ist ausschließlich der Kunde verantwortlich. Für nicht eingeholte  Bauanträge und Genehmigungen kann WohnstattAdel nicht zur Rechenschaft  gezogen oder in irgend einer Form haftbar gemacht werden. Beim Kauf  einer Kota von uns, gehen wir davon aus, dass alle baurechtlichen und  gesetzlichen Auflagen und damit einhergehenden Genehmigungen vom Kunden  erfüllt, bzw. eingeholt sind.
Und vergessen Sie die Zuluft bei den Grillkotas nicht. 
 

Benötige ich eine Baugenehmigung für meine Grillkota?

Der Standort sollte richtig gewählt werden auch an die Baugenehmigung ist gegebenenfalls zu denken. Die Baugenehmigung kann sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Oftmals ist ein persönlicher Kontakt weitaus besser als telefonische Gespräche. Wer eine Baugenehmigung benötigt, oder nicht weiß, ob diese erteilt werden muss, sollte sich die Zeit nehmen und vor Ort nachfragen, wie die Gegebenheiten und Formalitäten vor sich gehen.

Betriebsgenehmigung für Grillkota vom zuständigen Schornsteinfeger einholen!

Aus dieser Einordnung als Feuerstätte resultiert für Ihre Grillkota im Garten in einigen Bundesländern die Notwendigkeit, dass diese vor ihrer Inbetriebnahme vom zuständigen Schornsteinfeger abgenommen werden muss. Dieser erteilt Ihnen nach eingehender Prüfung der Anlage auf technisch einwandfreien Zustand, Funktionstüchtigkeit und Sicherheit eine Betriebsgenehmigung. Im Anschluss wird er die Grillkota regelmäßig prüfen (sogenannte Betriebsstättenschau).

Was muss bei der Baugenehmigung vorgelegt werden?

Ein Grundriss des Grundstückes bei dem auch die Nachbarschaftsgrenzen eingezeichnet sind. Generell liegen diese Pläne dem Bauamt bereits vor. Zusätzlich sollte sich vor dem Kauf um den Grundriss der Grillkota gekümmert werden. Schornsteinfeger und Genehmigungen: ist immer ratsam hinzuholen, Veränderungen bei den Behörden, Naturschutz, genaue Informationen sind bei den Zuständigen Behörden  einzuholen, wir können hier leider keine Entscheidungen treffen.

Ob man für ein Gartenhäuschen, eine Außensauna oder eine Grill Pavillion eine Genehmigung benötigt, hängt vom Land und hier auch wieder vom Bundesland ab. Die Pflicht einer Baugenehmigung hängt insbesondere von der Größe des umbauten Raums ab und speziell in Deutschland gelten hier unterschiedlichste Regelungen. Um diesbezüglich eine rechtsverbindliche Aussage zu erhalten, erfragen Sie bitte direkt bei Ihrem zuständigen Bauamt, ob eine Genehmigung benötigt wird. 

 

Kotas, Pavillons und Saunafässer fallen in die Kategorie Gartenhäuser und werden von der Bauordnung des jeweiligen Bundeslandes geregelt.

Auch können darüberhinaus noch Bebauungspläne der Gemeinde den Bau von Gartenhäusern einschränken.

In einigen Landesbauordnungen sind Gebäude mit Aufenthaltsräumen und/oder Feuerstätten grundsätzlich genehmigungspflichtig.

Eine Ausnahme bilden hierbei Kleingartenkolonien. Hier dürfen Gartenhäuser bis 24m² Grundfläche ohne Genehmigung gebaut werden, solang sie „nicht zum dauernden Wohnen geeignet“ sind. Allerdings ist pro Kleingarten nur ein Gartenhaus erlaubt.

 

Auch ob sich Ihr Grundstück im sogenannten Innenbereich oder Außenbereich des Gemeindegebiets befindet, können Sie hier erfragen.

Falls Ihre Grillkota mit einem Ofen ausgestattet ist, müssen Sie diesen im Voraus von Ihrem Schornsteinfeger absegnen lassen.

Auf was muss ich achten?

Bei einem Zubau wie einer Grillkota gestaltet sich der Umstand anders. Neben der Baugenehmigung sollte evtl. nachgefragt werden, ob die Grillkota in das Ortsbild passt und evtl. vom Bürgermeister aus gestattet wird. Oftmals gibt es bezüglich des Ortsbildes sehr strenge Richtlinien, die beachtet werden müssen. Diese können sich sowohl auf die Größe als auch auf die Form und Farbe der Grillkota beziehen.

Meist wird die Baugenehmigung sofort ausgestellt. Es kann sein, dass evtl. die Gegebenheiten der Umgebung kontrolliert werden muss. So kann es mitunter vorkommen, dass es für die Baugenehmigung im Vorfeld einen Lokalaugenschein gibt. Dieser wird nur dann nötig sein, wenn die Grillkota eine massive Größe aufweist. Generell kann davon ausgegangen werden, dass bei einer kleinen Grillkota kein Problem bezüglich der Aufstellung aufkommen sollte. Ist die Grillkota größer als 20 Quadratmeter – auch hier kann es je nach Bundesland andere Vorgaben geben – muss die Baugenehmigung bereits eingeholt werden, bevor die Grillhütte aufgestellt wird. Erfolgt der Aufbau ohne Genehmigung und wird diese auch nicht nachträglich beantragt, kann es nicht nur zu Geldbußen kommen, sondern mitunter muss die Grillkota wieder entfernt werden.

Befindet sich in der Grillkota zusätzlich eine Sauna muss die Baugenehmigung auch dann eingeholt werden, wenn die Größe noch nicht den Vorgaben entspricht. Wer diesen Umstand übersieht, riskiert die Gefahr einer Geldbuße, die je nach Bundesland unterschiedlich gestaltet sein kann.

Zudem muss beim Aufstellen der Grillkota auf die Landschaftsgrenze zum Nachbarn geachtet und ein ausreichender Abstand dazu eingehalten werden. Selbst wenn das Verhältnis zu den Nachbarn vorbildlich ist und scheinbar nicht getrübt werden kann, sind Nachbarschaftskriege immer wieder zu finden. Wenn die Grillkota dann nicht den entsprechenden Sicherheitsabstand zur Grundstücksgrenze aufweist, kann solch ein nachbarschaftlicher Streit zu einem schwierigen Unterfangen mit schwerwiegenden Folgen werden. Hier hilft dann auch kein Schlichten mehr, wenn der Nachbar darauf besteht, dass die Grillkota entfernt wird, muss dieses auch erfolgen – kein Gericht wird hier dem Beklagten Zuspruch gewähren.

 

 

 

Auszüge aus den jeweiligen Landesbauordnungen

(Stand Juli 2014  Alle Angaben ohne Gewähr)